Freitag, 6. April 2012

Karfreitag... am Kreuz


Auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte begegnete ihnen ein Mann aus Kyrene, der Simon hieß. Ihn zwangen sie, das Kreuz zu tragen, an das Jesus gehängt werden sollte. So zogen sie aus der Stadt hinaus nach Golgatha, was "Schädelstätte" heißt.
Dort gaben die Soldaten Jesus Wein mit einem bitteren Zusatz zur Betäubung. Als Jesus das merkte, wollte er nichts davon trinken. Dann nagelten sie ihn an das Kreuz. Seine Kleider verlosten sie unter sich. Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus. Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn verurteilt hatte: "Das ist Jesus, der König der Juden!"
Mit Jesus wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm. Die Leute, die am Kreuz vorübergingen, beschimpften ihn und schüttelten spöttisch den Kopf: "Den Tempel wolltest du zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen? Dann rette dich doch selber! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!" Auch die Hohenpriester, Schriftgelehrten und führenden Männer des Volkes verhöhnten Jesus: Anderen hat er geholfen, aber sich selbst kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König Israels ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott ihn wirklich liebt und ihm hilft. Hat er nicht gesagt: 'Ich bin Gottes Sohn.'?" Ebenso beschimpften ihn die beiden Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren.
(HfA - Mt 27, 32-44)

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