Donnerstag, 29. Dezember 2011

Vergangenheitsbewältigung...

...die Tage neun bis zwölf!!!

Blaues Blitzlichtgewitter in den Nachtstunden des 13. Dezember. Was ist los? Ein Krankenwagen, nicht ungewöhnlich an einem Krankenhaus. Nee, die ganze Straße steht voller Feuerwehrautos.
Aufklärung bringt dann die Schwester bei der täglichen Blutsammelaktion. Ein Fehlalarm durch einen defekten Rauchmelder in der Ambulanz war der Grund für die nächtliche Aufregung. Diese Aktion war auch gleichzeitig das Aufregendste an diesem Tag. *grins*

Der Doc kommt und gibt dem "Affen etwas Zucker" - wieder Aussicht auf ein Wochende im eigenen Zuhause. Aber ich bin vorsichtiger geworden. Die Leberpunktion ergab keinerlei Auffälligkeiten.

Der 14. Dezember brachte nichts Neues. Blut aus den Adern ziehen und abwarten.
Ach, da war ja doch noch was. 100ster Jahrestag Südpolexpedition - Roald Amundsen. Was für ein Ereignis!!!

Das Wochenende ist wohl heute am 15. Dezember gestorben. Die Blutentnahme am Morgen rückt als Highlight in den Hintergrund. In einem Gespräch mit dem Prof. teilt dieser kurzerhand mit, dass über eine Verlegung in eine Fachklinik nachgedacht wird. Genaues soll ich am frühen Abend erfahren. Der Prof. meldet sich nicht mehr, weitere Infomationen erst morgen.

Verlegung am 16. Dezember in die Uniklinik steht an - Krankentransport via Taxi - einen Doc habe ich im Krankenhaus nicht mehr zu Gesicht bekommen. Jetzt bin ich in der Uniklinik - Gastroenterologie und Hepatologie - angekommen. Meine Wege führen mich zunächst in die Hauptverwaltung zur offiziellen Anmeldung. Zurück auf meiner Station darf ich dann mein Zimmer beziehen. Eine Schwester nimmt die ersten Werte auf, bevor ich von einer Ärztin untersucht werde. Natürlich werden hier auch ein paar Röhrchen Blut abgezapft. Zusätzlich wird sofort ein Zugang gelegt. Nur für den Fall. Ein anderer Doc besucht mich auf meinem Zimmer. Wie sich herausstellen wird, soll dieser Doc der Doc meines Vertrauens werden. Von ihm werde ich nun in Kenntnis gesetzt, dass ich wegen "akutem Leberversagen" in die Uniklinik eingewiesen wurde.


Fortsetzung folgt...

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