Freitag, 22. April 2011

Kreuzigung

Mit Jesus wurden zwei Verbrecher vor die Stadt geführt zu der Stelle, die man "Schädelstätte" nennt. Dort wurde Jesus ans Kreuz genagelt und mit ihm die beiden Verbrecher, der eine rechts, der andere links von ihm. 
Jesus betete: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!3" Unter dem Kreuz verlosten die Soldaten seine Kleider untereinander. Neugierig stand die Menge dabei. Und die führenden Männer des Volkes verhöhnten Jesus: "Anderen hat er geholfen! Wenn er wirklich Christus, der von Gott gesandte Befreier, ist, dann soll er sich jetzt doch selber helfen!" Auch die Soldaten verspotteten ihn. Sie gaben ihm Essig zu trinken und riefen ihm zu: "Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich doch selbst!" Oben am Kreuz brachten sie ein Schild an. Damit jeder es lesen konnte, stand dort auf Griechisch, Hebräisch und Lateinisch: "Dies ist der König der Juden!"
Auch einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, lästerte: "Bist du nun der Christus? Dann hilf dir selbst und uns!" Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: "Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt, kurz vor dem Tod? Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir haben den Tod verdient. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan." 
Zu Jesus sagte er: "Denk an mich, wenn du in dein Königreich kommst!" Da antwortete ihm Jesus: "Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lk 23, 32-43 - HfA)

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